Bereits seit 2020 berichten wir hier bei FILMSTARTS über die „Die Chroniken von Narnia“-Adaption von Netflix, und nach sechs Jahren voller Gerüchte und Rätselraten nähern wir uns nun langsam, aber sicher der Zielgeraden: Kürzlich erst hat der Streamingdienst den offiziellen Titel des Films enthüllt – „Das Wunder von Narnia“ – und außerdem das Logo und ein Hinter-den-Kulissen-Bild von Regisseurin Greta Gerwig („Barbie“) veröffentlicht. Nun folgt der nächste Schritt: Zwei erste Bilder und die Bestätigung, dass die dreifache Oscar-Preisträgerin Meryl Streep tatsächlich den Löwen Aslan spricht!
Die Bilder und die Bestätigung erreichen uns über das britische Filmmagazin Empire, das den ersten Blick auf Aslan auf dem Cover der neuesten Ausgabe enthüllen kann:
🚨WORLD-EXCLUSIVE FIRST LOOK 🚨
— Empire (@empiremagazine) September 17, 2026
Greta Gerwig opens the doors to Narnia: The Magician’s Nephew in the new issue of Empire – detailing her revolutionary rock’n’roll adaptation.
Here’s your first look at Aslan – and he’s voiced by the legendary Meryl Streep.
On sale Thurs… pic.twitter.com/zsXC1yRkJD
Wie auf dem obigen Bild gut zu erkennen ist, wird Aslan in „Das Wunder von Narnia“ zwei verschiedenfarbige Augen haben („Heterochromie“ lautet der Fachbegriff dafür) und rote Streifen im Gesicht tragen. Der Grund dafür: Das Aussehen von Aslan in der Netflix-Neuverfilmung ist von Kult-Musiker David Bowie und offenbar insbesondere dessen Figur Ziggy Stardust inspiriert, so wie auch der ganze Film eine von Glam-Rock inspirierte Rock'n'Roll-Oper sein soll.
Dazu passt auch das erste richtige Szenenbild aus „Das Wunder von Narnia“, das Empire nun ebenfalls präsentiert. Darauf sehen wir Emma Mackey als Jadis, die spätere Weiße Hexe, und die jungen Hauptfiguren Digory Kirke (David McKenna) und Polly Plummer (Beatrice Campbell) in Kostümen und einem Setting, die ebenso gut aus einem 70er-Jahre-Fantasyfilm stammen könnten:
EXCLUSIVE 🪩
— Empire (@empiremagazine) September 17, 2026
Greta Gerwig’s Narnia: The Magician’s Nephew is a rock inspired fantasy nodding to David Bowie and The Who.
“Narnia is literally a world made out of music,” she tells Empire. “Rock’n’roll to me felt like a world made out of music.”
Read more:… pic.twitter.com/nGp4soDYuf
Gegenüber Empire erklärte Regisseurin Greta Gerwig auch, warum sie sich für Meryl Streep als Aslans Sprecherin entschied. „Ich wollte jemanden, der tiefschürfend, aber nicht angeberisch ist. Jemand, der Würde ausstrahlt, aber nicht mürrisch ist und sich selbst nicht zu ernst nimmt. Jemand, der Tiefe und Pathos genauso gut kommunizieren kann wie Freude und Vergnügen. Ich wollte jemanden, der älter als 70 Jahre ist und über Weisheit und Erfahrung verfügt, aber auch wie ein Kind Wunder erleben kann. Und noch dazu eine der besten Schauspielerinnen überhaupt ist. Das ist keine besonders lange Liste.“
Aslan in "Das Wunder von Narnia"
In der Mythologie von Narnia ist Aslan gewissermaßen der Schöpfergott. Wie er die Fantasy-Welt durch Gesang zum Leben erweckt, erzählt die Buchvorlage „Das Wunder von Narnia“ (im Original: „The Magician’s Nephew“). Gerwigs Aussagen und ein ebenfalls von Empire veröffentlichtes Konzeptbild deuten darauf hin, dass der Schöpfungsakt auch in der Verfilmung gezeigt werden dürfte.
In den anderen „Narnia“-Romanen, die in den bisherigen Filmen „Der König von Narnia“, „Prinz Kaspian von Narnia“ und „Die Reise auf der Morgenröte“ adaptiert wurden, steht er den Hauptfiguren aber hauptsächlich mit Rat und Tat zur Seite.