
Lange mussten sich Jane Austen-Fans gedulden, doch jetzt hat Netflix den Starttermin seiner Neuverfilmung von „Stolz und Vorurteil“ bestätigt. Am 3. Dezember feiert die sechsteilige Miniserie Streaming-Premiere. Zudem wurden mehrere „First Look“-Fotos veröffentlicht.
Die Vorlage mit dem Originaltitel Pride and Prejudice erschien erstmals 1813 und gehört zu den bekanntesten Liebesromanen der Weltliteratur. Entsprechend lang ist die Liste der bisherigen Verfilmungen. Netflix setzt nun auf eine bewusst klassische und möglichst werkgetreue Adaption, die einer neuen Generation den Zugang zu Austens Geschichte ermöglichen soll.
Im Mittelpunkt stehen Elizabeth Bennet („A Murder at the End of the World“-Star Emma Corrin) und der zunächst wenig zugängliche Mr. Darcy („Slow Horses“-Darsteller Jack Lowden). Als Elizabeths Mutter Mrs. Bennet ist Oscar-Preisträgerin Olivia Colman („The Night Manager“) zu sehen).
Auch die übrige Besetzung kann mit prominenten Namen aufwarten: Rufus Sewell („Diplomatische Beziehungen“) übernimmt die Rolle von Mr. Bennet, während Freya Mavor („Industry“) als Jane Bennet zu sehen ist. Jamie Demetriou („The Afterparty“) spielt Mr. Collins, Daryl McCormack („Wake Up Dead Man: A Knives Out Mystery“) ist Mr. Bingley. Hinzu kommen Louis Partridge („House of Guinness“) als Mr. Wickham und Fiona Shaw („Killing Eve“) als Lady Catherine de Bourgh.
Hinter der Adaption steht die Produktionsfirma Lookout Point, die zu den BBC Studios gehört. Gedreht wurde die Miniserie bereits 2025 in Großbritannien. Das Drehbuch stammt von Dolly Alderton, die mit „Everything I Know About Love“ bereits eine eigene Serie vorweisen kann. Alderton ist zugleich als Executive Producerin beteiligt. Zum Produzententeam gehören außerdem Emma Corrin selbst, Laura Lankester, Will Johnston, Louise Mutter und Euros Lyn („Heartstopper“). Lyn übernahm zudem die Regie.
Zuvor hatte Netflix bereits einen offiziellen Teaser-Trailer zu der Miniserie veröffentlicht.
meldenLysander am 16.09.2026 15:09
Werktreu klingt gut für mich! Die meisten Autoren haben sich nämlich etwas dabei gedacht, als sie ihren Roman schrieben. Da muss man nichts zusätzlich reininterpretieren. In einem guten Roman ist alles schon drin. Schön.